TrioReale feat. The TriHorns

TrioReale feat. The TriHorns

TrioReale
Michael Nüchtern (Schlagzeug/Gesang),
Peter Kara (Kontrabass/Gesang),
Mario Mammone (Gitarre/Gesang/Arrangements).

The TriHorns
Johannes Lemke (AltSax)
George Tjong-Ayong (TenorSax)
Markus Bartelt (BaritonSax)

Schon die alten Griechen… Nein, nein, soweit brauchen wir nicht zurück zu gehen, denn eigentlich waren es die Musiker der Swing- und Bebop-Ära, die ein Faible dafür entwickelten, die Schlager ihrer Zeit interpretierend in Jazz verwandeln oder sie als Grundlage für eigene Kompositionen zu nutzen. Dieser Tradition folgend, bedient sich das TrioReale aus dem Pool der populären Musik der letzten achtzig Jahre um die Auswahl spielerisch und kreativ zu bearbeiten. Der alten Küchenweisheit folgend, dass die Zutaten zwar begrenzt sind, Neues aber durch deren raffinierte und geschmackvolle Kombination entstehen kann, werden Songs, ganz gleich ob Jazz, Pop, Blues, Samba oder R&R, nicht nur interpretiert, sondern dekonstruiert, reharmonisiert, umarrangiert und mit einer gehörigen Portion Witz und Selbstironie zubereitet. Stilistische Grenzüberschreitungen ergebensich dabei zwangsläufig und bilden einen wesentlichen Bestandteil des musikalischen Konzepts des Ensembles. Mario Mammone (Gitarre, Gesang), Peter Kara (Kontrabass) und Michael Nüchtern (Schlagzeug) gehen dabei ungewöhnliche musikalische Wege und präsentieren dem Publikum die eigene Sicht auf Stücke, die zwar jeder kennt, die aber aus dieser Perspektive noch nicht zu hören waren.
Das Konzept der „Grenzüberschreitungen“ zeichnete sich bereits 1995 auf der Debüt-CD „We Love Jazz“ ab, wo „Smoke On The Water“ und „Girl From Ipanema“ freundlich nebeneinander stehend für reichlich Diskussionsstoff über die musikalische Stilistik sorgte.

Michael Nüchtern, Peter Kara (mittlerweile in Dänemark lebend) und Mario Mammone spielen seit nunmehr fast 30 Jahren im TrioReale zusammen und bereits aus Anlass des 20-jährigen Bestehens nahm sich die Band die Freiheit, zum aktuellen Programm einen 3-Stimmigen Bläsersatz hinzu zu dichten und ihn mit Bläsern ihres Vertrauens (sprich alte Wegbegleiter) zu besetzen. Zu den alten TrioReale-Klassikern schrieb Mario Mammone spezielle Bläserarrangements und die neuen Songs wurden gleich in den warmen Saxophonklang gekleidet, der zwischen Big Band-artigem Sound und improvisierten Bläsersätzen changiert. Die Zusammenarbeit mit den The TriHorns (Johannes Lemke – Altsaxofon, George Tjong-Ayong – Tenorsaxofon und Marcus Bartelt – Baritonsaxofon) wirkt wie eine Art Turbolader, bläst sie doch den Bandsound, auch durch die unterschiedlich stilistische Ausrichtung der drei, in die nächste Dimension…

Weitere Audioclips und Fotos gibt es auf der website www.trioreale.de.